K, M und S haben sich dazu entschlossen, von nun an mehr oder weniger regelmäßig Schwimmen zu gehen, um der körperlichen Tendenz zum Aufschwemmen gegenzusteuern. K und M haben es auch nötig, S definitiv nicht.
K: „Ich will ein bisschen was für meinen Körper tun. Wenn wir nächsten Montag schwimmen gehen, werde ich 40 Bahnen schwimmen.“
S: „Hihi“
M (ungläubig): „40 Bahnen?“
K (überzeugend): „40 Bahnen!“
M (gönnerhaft): „Hey, also wenn Du 40 Bahnen ziehst, dann ziehe ich auch 40 Bahnen“
S: „Hihi“
K: „Na dann.“
K, M und S ziehen Bahnen. S zieht ihre Bahnen ungefähr doppel so schnell wie K und M.
Während der fünften Bahn:
M: „Na, 5 haben wir ja schon - das reicht doch eigentlich, oder?“
K: „Wie - 5? Wir haben doch 40 gesagt!“
M (genervt): „Das hast Du doch nicht ernst gemeint, oder?“
K (standhaft): „Doch doch… Du wirst sehen“
Während der zehnten Bahn:
M: „Also mir reichts jetzt“
K: „Du willst doch nicht schlappmachen? Ein Viertel haben wir doch…“
M (quengelig): „Och nöööö….“
Während der zwanzigsten Bahn:
M (am vermeintlichen Ende seiner Kräfte): „Ich kaaaan nicht meeeehr….“
M beendet die Bahn und setzt sich auf den Beckenrand. K zieht zwei weitere Bahnen und…
K: „Auf! Weiter geht’s!“ (zieht M an den Füßen wieder ins Wasser)
Während der dreißigsten Bahn:
K: „Also wenn man so dabei ist, dann läufts doch, oder?“
M (röchelnd): „Wie verrückt…“
S: „Hihi“
K: „Naja, ein bisschen tun meine Beine auch weh…“ (unerschrocken weiterschwimmend)
K beendet die vierzigste Bahn, M setzt ebenfalls zum Aufhören an
K: „Hey - Du hast erst 36!“
M: (am Boden zerstört): „Bitte???“
K: „Ja - zwei hast Du zugeschaut und dann hab’ ich dich wieder eingeholt“
M (sich in sein Schicksal fügend): „Ok… Du hast ja Recht…“
K (gönnerhaft): „Naja, Du kannst ruhig aufhören.“
M (nun erneut vom Ehrgeiz gepackt… mobilisiert die letzten Reversen): „Nö! Jetzt erst Recht!“
M schwimmt die letzten vier Bahnen und kommt mit Gummibeinen und ziemlich erschöpft am Beckenrand an. K und S lächeln ihn freundlich an.
K (zu S): „Und - wieviel Bahnen bist Du geschwommen?“
S (beiläufig): „80“
M (sprachlos): „…“
[M trifft K in einem Raum]
K: „Naaaa… was machen die Beine?“
M (fröhlich): „Also ich spür nichts… Und Du?“
K (unglaübig): „Eeeecht? Oh Mann… ich kann kaum laufen…“
M (wieder mit der Welt und seiner Kondition versöhnt): „Hehe - und? Nächste Woche - gleiche Zeit, gleicher Ort?“
K (zerknirscht): „Och nöööö…“