Weihnachten nähert sich… und ich hab’ noch keine Geschenke. Oje. Während ich letztes Jahr noch jammerte, vor lauter Streß (Aktionen mit Kirchenmusik etc., die natürlich um die Weihnachtszeit besonders häufig auftreten… naja und noch einige andere Aktionen grins) nicht besinnlich zu werden, muß ich im Vergleich mit diesem Jahr sagen, daß ich letztes Jahr noch wesentlich besinnlicher als dieses Jahr war bzw. bin. (War dieser Satz verständlich? Hmm… Es ist immerhin 2:20 mitten in der Nacht, ich schaue gerade die WDR Computernacht (23:45 - 6:15) und bin nicht mehr ganz so wach.).
Es ist so eine Sache mit der Besinnlichkeit: Natürlich versuche ich mir jedes Jahr, die Gründe für unsere Weihnachtsfeier auf’s Neue ins Gedächtnis zu rufen. Normalerweise reicht dies in Zusammenhang mit dem entsprechenden Ambiente auch, um dann besinnlich zu werden. Aber dieses Jahr… Vielleicht ist es auch so, daß es jedes Jahr schwerer wird, beim zunehmenden Lebenstempo (sowohl dem Persönlichen, als auch dem Allgemeinen auf der Welt) innezuhalten. Innehalten. Laßt uns innehalten und Dinge bewußt langsam tun.
Schalten wir einfach mal MTV und VIVA aus, die uns mit ihrer immer größer werdenen Schnitt-per-Minute-Frequenz nervös machen. Ein Tribut der Langsamkeit. Mehr dazu übrigens nächstes Jahr auf dem Offenen Kanal Frankfurt/Offenbach, auf dem wir dazu ein Feature machen werden. Übrigens: Langsam heißt nicht notwendigerweise langweilig! Und schnell heißt vor allem nicht automatisch kurzweilig!