Ein paar Tage Nichts machen ist doch wirklich nett. Windows Millennium – die 5. Ausgabe von Windows 95 – ist erschienen und funktioniert soweit wie erwartet. Hoffen wir alle, das dies wirklich die letzte 16-bit Ausgabe ist… denn im Herbst werden bereits die ersten 64-bit Prozessoren vorgestellt.
Hier bitte einen Tusch einfügen… Tadaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Die Diplomprüfung Theoretische Informatik ist vorbei! Und es sah’ die ganze Zeit nicht gut aus… am Donnerstag wachte ich mit 39.6 Grad Fieber auf und dies blieb auch nahezu den ganzen Tag so… die wohlverdiente(?) Strafe, am vorherigen Mittwoch auf dem Informatiker-Sommerfest gewesen zu sein…. Apfelwein getrunken zu haben und danach mit offener Autoscheibe nach Hause gefahren zu sein… am Donnerstag dachte ich wirklich, die Prüfung heute wäre nicht möglich… puuh… aber dank Wadenwickel im Minutentakt (autsch, schon wieder so heiß?) fiel das Fieber am Donnerstag abend und am Samstag früh konnte ich schon wieder lernen… Der langen Rede kurzer Sinn… nach der eher mäßigen Leistung der Vertiefungsfachprüfung (2.0) habe ich eine 1,0 in dieser Prüfung gemacht! Weitere Fragen bezüglich BK1 und PSC bitte an mich :-) tanz, freu, feier.
Wo die Updates bleiben? Hmm… ich beschäftige mich gerade mit Beschreibungskomplexität (BK) und Theorie der Programmiersprachen und Compiler (PSC). Einige Akronyme für Experten: BK: DFA, NFA, PA, DA, P-DA – PSC: (S)SDTS, FT, PDT, LL(k), LR(k), CYK, Early … in einer Woche ist es (endlich) vorbei.
Es gibt noch gute Menschen: Meine Tasche ist wieder da!!! Zwar unbrauchbar (mehrere Autos sind darübergefahren), aber alle Zettel sind noch drin. Die zwei ZIP-Disketten haben’s leider nicht überlebt… aber alle Übungen meiner Studenten :-)
Wie das kam? Ein netter Taxifahrer hat die Tasche einige Minuten nachdem sie mir abhanden gekommen ist, von der Straße aufgelesen, hat alle Blätter im Umkreis aufgesammelt(!!! - bis auf die sieben stark mitgenommenen aus dem Graben, die ich noch gefunden habe), sie in die Tasche gesteckt und die Tasche durchkämmt.
Und wie es der Zufall so will, hatte ich noch eine alte Lohnsteuerkarte darin stecken - auf der natürlich Name und volle Adresse steht. Und so kam es, das der nette Taxifahrer die Tasche bei uns abgegeben hat. Es gibt noch gute Menschen! Dafür gibt’s nächste Woche einen Kasten Bier von mir! :-)
Kennt ihr die Werbung von Aral, in der ein Typ seine Einkäufe auf das Dach seines Autos legt, diese dort vergißt und dann losfährt? … Wie ich darauf komme? Nun… gestern, 16:00, nach der Uni, ich bin vollbepackt, Order unter dem rechten Arm, Tasche unter dem linken Arm, Wintersachen an (es war kalt morgens) und es ist ziemlich warm. Am Auto angelangt stelle ich meine Tasche auf’s Dach um eine Hand freizuhaben, um den Schlüssel aus der Jacke zu holen. Beifahrertür auf, Ordner hereingelegt, Jacke ausgezogen und ebenfalls hereingelegt. Tür zu.
„Ach es ist so warm, ich ziehe noch mein Hemd aus“, dachte ich mir und tat’s, während ich um’s Auto herumging und die Fahrertür aufmache. Ich setze mich ein und fahre los. Dem aufmerksamen Leser sollte nicht entgangen sein, daß ich nichts weiteres von meiner Tasche geschrieben habe… nun, die saß fröhlich auf meinem Autodach und harrte der Dinge, die da wohl kommen würden… zu Hause angelangt fällt mir meine Tasche wieder ein - natürlich keinen Moment früher… ich starte also und fahre zurück, in der guten Hoffnung sie an der ersten Kurve wiederzufinden… doch: Fehlanzeige.
Nach der ersten Kurve sehe ich ein paar überfahrene und verdreckte Zettel, die zweifelsohne aus meiner Tasche stammen… sie bildeten eine kleine Spur, der ich nachging… irgendwann hörte die Zettelspur jedoch auch und von der Tasche kein Anzeichen… Konklusion: Sie ist in der ersten Kurve vom Dach geflogen, landete auf der Straße, der Wind hat einige wenige Blätter aus der Tasche verteilt und ein freundlicher Zeitgenosse hat sie genommen und …. und? Tja… mal sehen, was passiert. :-(
Glück im Unglück: Es waren keine wirklich wichtigen Sachen darin. Ab und zu stecke ich schon mal mein Telefon, meine Geldbörse und die Hausschlüssel in diese Tasche… dieses Mal aber irgendwie nicht… es befanden sich daher nur zwei ZIP-Disketten, zwei Skripten und - ärgerlicherweise - ein kompletter Satz nichtkorrigierter Übungen aus meinen zwei Tutorien, die ich eigentlich nächste Woche korrigiert und benotet zurückgeben sollte… ahem… ein Glück hatte ich sie nicht schon korrigiert… da wär die Mühe umsonst gewesen grins :-)
Und die Moral von der Geschicht: Lasst auf Autodächern nichts!
Heute war ein richtig schöner Tag. Sehr warm und ich habe den ganzen Tag nur
Karten gespielt :-) Außerdem habe ich mein betagtes Microsoft
Natural Keyboard gegen ein aktuelles Natural Keyboard Pro getauscht. Sehr gut! Jetzt muß ich die Zusatztasten nur
noch unter Linux zum Laufen bringen… ächz … xmodmap, xev, intputrc.
Frohe Ostern! Ich spiele gerade mit VMware herum, einer nahezu unglaublichen PC-Simulation. Auf meinem PentiumPro 200 läuft es zwar nur ziemlich zäh, aber es reicht mir, um festzustellen, daß hinter dieser Software eine ziemlich verblüffende Entwicklungsleistung steckt. Kurz gesagt bildet diese Software einen kompletten x86 PC inklusive der Standardperipherie ab. Auf dieser virtuellen Maschine kann man dann andere Betriebssysteme installieren. Ich installiere unter VMware/Win2000 gerade eine SuSE-Linux 6.2 Distribution. VMware ist mit einer 30-Tage-Testlizenz ausgestattet. Schaut’ euch das wirklich mal an! Gibt’s übrigens auch für Linux - und eliminiert damit wahrscheinlich alle Interrimslösungen wie WINE, WABI, etc. Der Clou: Das ganze ist nur knapp 6 MB groß. Respekt!
Ich bin gerade von der Musikmesse zurückgekommen. Dieses Jahr war es mal wieder richtig nett. Ich habe mit verschiedenen Entwicklern und Herstellern gesprochen, die ich vorher nur via email kannte. Und außerdem… ich bin verliebt! Das Objekt meiner Begierde: SAC-2K - von RADIKAL TECHNOLOGIES – ein motorisiertes Controllermodul für verschiedene Sequencer und Editorsoftware. Waaaahsinnnn… muß ich haben… aber auch ein waaaahnsinnspreis… 3.500 DM :-(
Ich habe BeOS 5 Personal Edition installiert. Sieht ziemlich gut aus. Es wäre schade, wenn dies wirklich die letzte Version von BeOS sein sollte - unglücklicherweise sieht es ganz danach aus. Der Möglichkeit, BeOS 5 als Image-File in eine FAT/FAT32/NTFS Partition zu installieren, ist wirklich gut. So braucht man keine besonderen Vorkehrungen - nur 512 MegaByte Platz - um sich BeOS anzuschauen.
Habe mit omniORB und den Python bindings zu omniORB - omniORBpy - gearbeitet. Es ist wirklich erstaunlich, wenn man sieht, wie unkompliziert CORBA funktioniert - ein C++ Objekt ruft einfach eine Methode auf einem Python-Objekt auf, das auf irgendeinem anderen Rechner läuft - Interoperabilität pur!