Von wegen Urlaub… diese Woche habe ich mehr Termine als sonst… Heute bis Mittwoch ist Orientierungsveranstaltung der Mathematik - bei der ich als Ausnahmeinformatiker mitwirke grins.
Übrigens: Morgen kommt BeOS 5 heraus - darauf bin ich sehr gespannt.
Noch was: Heute habe ich XFree86
4.0 installiert. Sehr schön! Die Multimonitor Unterstützung funktioniert jetzt - insbesondere mit der Xinerama Erweiterung, die aus
dem üblichen Schema mit zwei Desktops (unter X: :0.0 bis :0.1) einen einzigen Desktop macht. Jetzt müssen nur noch einige Windowmanager
angepaßt werden. Ach ja, die für die neue XF86Config gibt es noch keine Konfigurationsprogramme, das heißt es ist Handarbeit gefragt. Da
fühlt man sich an die alten Linux 0.x - Tage erinnert.
Sonderforschungsbereich 403 „Vernetzung als Wettbewerbsfaktor am Beispiel der Region Rhein-Main“ wurde abgesägt! Während die Teilprojekte mit gut bis ausgezeichnet bewertet wurden, war den Gutachtern der theoretische Überbau des Ganzen unzureichend. Dies war der zweite SFB in einer Woche, der nicht verlängert wurde. Ein herber Schlag für die Uni Frankfurt, vor allem für die Promotionen und Mitarbeiterstellen, die davon abhängen. Also an meiner Demo lag’s nicht :-)
Sagte ich letzte Woche etwas von „nahezu abgeschlossen?“… Hah! Naja. Heute war SFB-Begehung und die Demo war ein voller Erfolg. Ein kleiner Wermutstropfen jedoch: Es war wie bei einem Festessen… 4 Wochen lang gekocht und in 5 Minuten gegessen… aber: Die Zweitverwertung wird in meiner Diplomarbeit geschehen und wahrscheinlich zeigen wir die Demo auch auf der CeBIT 2001. Jetzt bin ich erst einmal ziemlich computermüde - deswegen nehme ich auch eine Woche Urlaub.
Die Demonstrations-Applikation für die Sonderforschungsbereichsbegehung nächste Woche ist nahezu abgeschlossen. Wie jedes Mal war es eine echte Qual, 8-12 Stunden pro Tag zu programmieren. Sehen wir’s positiv… wer viel arbeitet, lernt auch viel… hier insbesondere mal wieder etwas über C++, CORBA, Dienstgüte-Mechanismen und Entwurfsmuster.
Wie jedes Jahr wurde heute anläßlich des Geburtstages von Paul Ehrlich der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter Preis vergeben. Er ging an die Professoren H. Robert Horvitz, Ph.D. und John F. Kerr., Ph.D. für ihre hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Immunologie.
Prof. Kerr und Prof. Horvitz haben die sogenannte Apoptose entdeckt, den programmierten Zelltod. Im Körper des Menschen gibt es neben der vorhergesehene Zellteilung auch den natürlichen Selbstmord von Zellen. Viele Zell-Krankheiten, die auf vermeintlich unkontrolliertes Wachstum von Zellen zurückgehen können auch mit dem nicht funktionierenden Absterben von Zellen zusammenhängen. Einige Hauptergebnisse ihrer langen Forschung haben die beiden Preisträger in ihren auch für Laien verständlichen Vorträgen erörtert:
Spannend.
Heute hat die CeBIT 2000 angefangen… mit einem Rechnerausfall und einem Verkehrschaos… Ich weiß überhaupt nicht, was Leute an dieser Messe so faszinierend finden. Z.B. bei der Musikmesse kann ich das ja noch verstehen… da sind jede Menge Instrumente, die kann man ausprobieren - das kann man im Laden nicht. Aber auf einer Computermesse?
Es ist voll, die Hardware sieht man sowieso kaum, die Software unterscheidet sich nicht von dem, was man auf dem heimischen Rechner hat und die wirklich interessanten Teile sieht man sowieso nicht auf den öffentlichen Ständen… dazu benötigt man Presseausweise oder ähnliches. Und in den Zeitschriften steht sowieso ein paar Tage später alles interessantes… ohne Streß, Zeit- und Geldaufwand. Etwas anderes ist es, wenn man im „Big Business“ tätig ist… zum Kontakte knüpfen oder Kunden anwerben hat die Messe sicherlich ihre Berechtigung… aber für den Privatanwender?
Nebenbei: Im Rahmen meiner Diplomarbeit muß ich wieder mit C++ arbeiten… jetzt weiß ich wieder, warum mir Python so gut gefällt :-)
K, M und S haben sich dazu entschlossen, von nun an mehr oder weniger regelmäßig Schwimmen zu gehen, um der körperlichen Tendenz zum Aufschwemmen gegenzusteuern. K und M haben es auch nötig, S definitiv nicht.
K: „Ich will ein bisschen was für meinen Körper tun. Wenn wir nächsten Montag schwimmen gehen, werde ich 40 Bahnen schwimmen.“
S: „Hihi“
M (ungläubig): „40 Bahnen?“
K (überzeugend): „40 Bahnen!“
M (gönnerhaft): „Hey, also wenn Du 40 Bahnen ziehst, dann ziehe ich auch 40 Bahnen“
S: „Hihi“
K: „Na dann.“
K, M und S ziehen Bahnen. S zieht ihre Bahnen ungefähr doppel so schnell wie K und M.
Während der fünften Bahn:
M: „Na, 5 haben wir ja schon - das reicht doch eigentlich, oder?“
K: „Wie - 5? Wir haben doch 40 gesagt!“
M (genervt): „Das hast Du doch nicht ernst gemeint, oder?“
K (standhaft): „Doch doch… Du wirst sehen“
Während der zehnten Bahn:
M: „Also mir reichts jetzt“
K: „Du willst doch nicht schlappmachen? Ein Viertel haben wir doch…“
M (quengelig): „Och nöööö….“
Während der zwanzigsten Bahn:
M (am vermeintlichen Ende seiner Kräfte): „Ich kaaaan nicht meeeehr….“
M beendet die Bahn und setzt sich auf den Beckenrand. K zieht zwei weitere Bahnen und…
K: „Auf! Weiter geht’s!“ (zieht M an den Füßen wieder ins Wasser)
Während der dreißigsten Bahn:
K: „Also wenn man so dabei ist, dann läufts doch, oder?“
M (röchelnd): „Wie verrückt…“
S: „Hihi“
K: „Naja, ein bisschen tun meine Beine auch weh…“ (unerschrocken weiterschwimmend)
K beendet die vierzigste Bahn, M setzt ebenfalls zum Aufhören an
K: „Hey - Du hast erst 36!“
M: (am Boden zerstört): „Bitte???“
K: „Ja - zwei hast Du zugeschaut und dann hab’ ich dich wieder eingeholt“
M (sich in sein Schicksal fügend): „Ok… Du hast ja Recht…“
K (gönnerhaft): „Naja, Du kannst ruhig aufhören.“
M (nun erneut vom Ehrgeiz gepackt… mobilisiert die letzten Reversen): „Nö! Jetzt erst Recht!“
M schwimmt die letzten vier Bahnen und kommt mit Gummibeinen und ziemlich erschöpft am Beckenrand an. K und S lächeln ihn freundlich an.
K (zu S): „Und - wieviel Bahnen bist Du geschwommen?“
S (beiläufig): „80“
M (sprachlos): „…“
[M trifft K in einem Raum]
K: „Naaaa… was machen die Beine?“
M (fröhlich): „Also ich spür nichts… Und Du?“
K (unglaübig): „Eeeecht? Oh Mann… ich kann kaum laufen…“
M (wieder mit der Welt und seiner Kondition versöhnt): „Hehe - und? Nächste Woche - gleiche Zeit, gleicher Ort?“
K (zerknirscht): „Och nöööö…“
Heute war wieder Kulturabend der Mathematik-Fakultät. Der Kulturabend der Mathematiker ist eine liebgewordene Tradition, in der Studenten und Professoren diverses, textuelles, musisches etc. zum Besten geben. Er räumt auch mit dem Vorurteil auf, Mathematiker wären nicht künstlerisch begabt.
Puh. Mehrere Wochen Arbeit, endlose Recherchen im Netz - für 25 Folien und 80 Minuten Vortrag „Middleware und Datenbanken“ im Seminar WWW und Datenbanken. Ach übrigens… wo gibt’s eigentlich billige Overhead-Folien? Die, die ich gekauft habe, haben 1 (in Worten: eine) Mark pro Stück gekostet… das war ein teurer Schein… und jetzt mit Volldampf an die Diplomarbeit!
Ich hab etwas witziges entdeckt! WindowBlinds - ein Zusatzprogramm für Win9x, NT4 und Win2000 verändert das Aussehen der Windows-Benutzeroberfläche. Fensterdekorationen, Scrollbalken, Icons, Toolbars, etc… ein Wahnsinnstool! Besorgt euch die Shareware-Version bei www.windowblinds.net