Seit heute habe ich eine Diplomarbeit (ächz…) – damit wird das ChordPro II-Projekt mal wieder auf unbestimmte Zeit verschoben… ob ich es wohl jemals fertigstellen werde?
Letzte Woche habe ich mir den C64-Emulator besorgt. CCS64 Version 2.0
Außerdem erinnert mich das C64 spielen an meine Jugend… Schnüff…
Ich habe eine neue CD: “Love among the ruined” von der (leider ziemlich unbekannten) Gruppe Psyche. Sehr schön düstere Wave-Musik. Mein Lieblingsalbum ist “The Influence” von 1989 – neben der großartigen Kombination von Darrin Huss’ Stimme und melancholischer Musik wurde es komplett mit einem Casio FZ-1 Sampler produziert. Ein Beispiel dafür, daß man nicht viel Equipment benötigt, um gute Musik zu machen.
Aus der Rubrik “Überflüssiger Luxus”: Heute habe ich mein drei Jahre altes und ziemlich betagtes (ich glaube, alle diese Geräte haben eine Halbwertszeit von 1,5 Jahren) Nokia PT11 gegen ein hyperaktuelles Siemens S25 ausgetauscht. Die wichtigsten Features sind von der Nokia 61xx-Serie abgeschaut worden und einige neue sind hinzugekommen. Ein wirklich feines Spielzeug!
Dieses Wochenende habe ich mal wieder damit verbracht, Linux zu installieren. Meine ersten Erfahrungen mit Linux habe ich 1993 mit Kernel 0.98 (oder so ähnlich) gemacht. Damals war das alles noch nicht ganz so komfortabel wie heute. Bei Kernel 1.2 habe ich dann wieder mal geschaut … und zwei Jahre später, jetzt mit Kernel 2.2 und Entwicklungen wie GNOME und KDE ist es wirklich gut benutzbar. Eine sehr schöne Kombination zum objektorientierten Programmieren ist übrigens Python mit den GTK- und GNOME-Bindungen. Mit sehr wenig Aufwand kann man damit komplette Anwendungen erstellen - siehe z.B. Gnumeric!
Es ist vollbracht! Nach nunmehr über sechs Wochen mit 6-8 Stunden
Programmierung pro Tag haben wir unser Python & Tk
Projekt miniPOINT mit einer erfolgreichen Präsentation (kein einziger Absturz!) abgeschlossen. Nun werde ich mich wieder um sträflich vernachlässigte
Dinge kümmern. Z.B. werde ich mein Gitarren-Hilfsprogramm ChordPro II in Python schreiben.
Aber dann ganz sicher nicht mit 8 Stunden Arbeit pro Tag!
Ach ja, Boris Becker hat heute das letzte (wirklich!) Spiel seiner Karriere gemacht. Von nun an wird er nur noch Nutella essen und sich um seine Familie kümmern. Schade eigentlich.
Vorhin bin ich von meinem alljährlichen Freitagsgruppenwochenende zurückgekommen. Die Freitagsgruppe ist eine (mehr oder minder) kirchliche Jugendgruppe, die schon seit über 10 Jahren besteht (ja, sehr jugendlich sind wir alle nicht mehr – mittlerweile sind wir zwischen 20 und 27). Jedes Jahr fahren wir auf ein Spiel, Sport- und andere Exzesse- Wochenende. Dieses Jahr waren wir im Ferienwohnheim Mauloff / Weilrod. Und wie immer war es richtig klasse! Zwei Tage kein Alltag, keine Uni, kein Computer - einfach nur Spaß.
Gestern war ich auf dem Marius Müller-Westernhagen-Konzert im Frankfurter Waldstation. Die Musik von Marius kenne ich schon seit über 10 Jahren und diese Tour wird wohl seine Abschiedstour sein. Obwohl ich eigentlich mehr auf andere Musik stehe, war es einfach großartig! Der Sound war gut (nicht zu laut!), die Performance prima, die Stimmung der Wahnsinn und mit dem Wetter hatten wir auch Glück. Dankenswerterweise hat er neben vielen neuen ( die ich nicht so gut kenne ) auch ältere gespielt: “Die Sonne so rot”, “Kein Gefühl”, “Es geht mir gut”, “Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz” (mein persönlicher Konzert-Höhepunkt) um nur einige zu nennen. Schön war auch, daß er nicht nur einfach die Titel heruntergespielt hat, sondern zwischendurch immer mal ein paar Faxen gemacht hat (wie zum Beispiel bei “Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz”, wo er die Kinderliedmelodie des Titels verulkt hat) oder mit den Musikern gejammt hat. Zum krönenden Abschluß gab es übrigens noch “Freiheit” und “Johnny Walker”. Insgesamt ein wirklich fantastisches Konzert, auch für nicht hard-core Fans von Marius. Danke an Anette für dieses schöne Geburtstagsgeschenk.
Heute gab es in N3 ein Konzert von Trio zu sehen, welches irgendwann Anfang der 80er stattgefunden hat. Das war klasse: Da stehen drei Jungs mit einer Gitarre, einem Schlagzeug, einer Orgel, einem Schirm und einem Megaphon auf der Bühne und präsentieren “dynamische Inkompetenz” (Zitat Stefan Remmler) – aber wirklich symphatisch! Das hat mehr Laune gemacht als so manche aktuelle Musik. Zur gleichen Zeit gab es in VOX übrigens Brust oder Keule mit dem französischen Ausnahmekomiker Louie des Funés – das hab ich zwar schon zehnmal gesehen, es ist aber immer wieder klasse. Einer der wenigen wirklich Großen des Slapsticks.
Es ist heiß! Und während alle anderen sich in der Sonne braten lassen, sitze ich am Rechner und programmiere… Sehr unentspannt! Aber von Zeit zu Zeit muß man eben mal richtig reinklotzen fürs Studium. Ich arbeite mich gerade in Python (objektorientierte, sehr mächtige Skriptsprache) und Tcl/Tk (GUI-System) ein. Wirklich interessant. Jeder, der ernsthaft programmiert, sollte sich mal mit Python beschäftigen!